Hans Koren Gedenkjahr 2006


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Von der Monarchie ins dritte Jahrtausend

Peter Wolf gestaltet für das Österreich-Bild in ORF2 am 19.November 2006 eine Dokumentation über Hanns Koren mit biografischen Elementen und über seine vielfältigen Engagements. Es wird der Beispielwirkung Hanns Korens nachgegangen, insbesondere aber auch eine vorläufige Bilanz der „auszeit“ und damit des Hanns-Koren-Bedenkjahres gezogen.

Ein Projekt des ORF-Landesstudios Steiermark

Gestalter: Peter Wolf



Am 20. November jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag des steirischen Kulturpolitikers Hanns Koren. Er hat sich durch sein Wirken den Beinamen „Erzherzog Johann unserer Zeit" erworben.

Von seiner Herkunft und seinem Beruf als Volkskundler der Tradition verbunden, war Koren in kulturellen Belangen stets offen für das Neue.
So prägte er - ausgehend vom historischen Innerösterreich (dessen Residenz Graz von 1564 bis 1619 war) - den Trigongedanken: Mit der gleichnamigen Dreiländerbiennale für bildende Kunst schlug er Ende der 1960er-Jahre Brücken ins damalige Jugoslawien und nach Italien. Die Trigon-Biennale und die steirische Akademie, in der gesellschaftspolitische Fragen diskutiert wurden, waren die Keimzellen für den von Koren initiierten „steirischen herbst". Dieses Festival entwickelte sich zum Aushängeschild der Avantgarde und zur Provokation für konservative Geister. So hatte nicht nur der „steirische herbst", sondern auch Koren selbst unter vielen Anfeindungen zu leiden.

Auf der anderen Seite hat Koren mit dem Freilichtmuseum in Stübing, einer Ansiedlung von etwa 100 Bauernhäusern und Wirtschaftsgebäuden aus ganz Österreich, eine Richtung weisende Institution zur Vermittlung traditioneller Inhalte und der Volkskultur geschaffen.

In seiner Wahlheimat St. Bartholomä, wo er die alte im Kern romanische Kirche vor dem Verfall rettete, erinnert man sich gern an den Politiker, der schnell Zugang zu den Menschen fand.

In der Steiermark erklärte man das Jahr 2006 zum „Koren-Bedenkjahr" und versuchte in eine Reihe von Projekten, Korens Wirken auf die heutige Zeit und auf die Zukunft zu projizieren.

An Hand ausgewählter Beispiele - von der Präsentation der Literaturzeitschrift „manuskripte" in Paris bis zu einem Film, in dem der Schauspieler Erhard Koren in die Rolle seines Vaters schlüpft - und in Gesprächen mit Wegbegleitern von damals und Künstlern von heute untersucht dieses Österreichbild zum 100. Geburtstag die Frage: "Wie wirkt das Erbe von Hanns Koren, der noch zu Zeiten der Monarchie geboren wurde, ins 3. Jahrtausend hinein?"

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Sohn Johannes Koren im Gespräch mit Peter Wolf (Links Kamermann Josef Krainer), im Hintergrund die romanische Kirche von St. Bartolomä
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Sohn Johannes Koren im Gespräch mit Peter Wolf (Links Kamermann Josef Krainer), im Hintergrund die romanische Kirche von St. Bartolomä


Sohn Johannes und Schwiegertochter Eva Koren bei den Dreharbeiten mit Gestalter Peter Wolf und Kameramann Josef Krainer
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Sohn Johannes und Schwiegertochter Eva Koren bei den Dreharbeiten mit Gestalter Peter Wolf und Kameramann Josef Krainer


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