Hans Koren Gedenkjahr 2006


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Hanns Koren und St. Bartholomä

Die Gemeinde St. Bartholomä nimmt den 100. Geburtstag von Univ.-Prof. Dr.phil. Hanns Koren zum Anlass, seines berühmten Ehrenbürgers zu gedenken.

Was verbindet Hanns Koren mit St. Bartholomä? Im Jahre 1961 hatte er die „Hemmerkeusche“ in Raßberg gekauft und war somit Pfarrbewohner von St. Bartholomä geworden. Fast seine gesamte Freizeit verbrachte er seit damals in seinem – heute würde man sagen – Feriendomizil St. Bartholomä. Der Besuch der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Bartholomä wurde ein fester Bestandteil seiner Sonntage am Land. Viele Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde St. Bartholomä nutzten dabei die Gelegenheit, mit dem „Präsidenten“ ins Gespräch zu kommen und brachten ihm gar nicht so selten auch persönliche Bitten vor. Obwohl Hanns Koren eigentlich zur Erholung am Land war, hatte er auch für die kleinsten Sorgen stets ein offenes Ohr und das ehrliche Bestreben zu helfen.

Am 6. April 1973 fasste der Gemeinderat von St. Bartholomä den einstimmigen Beschluss, dem Präsidenten des Steiermärkischen Landtags, Univ.-Prof. Dr. Hanns Koren, zum Ehrenbürger der Gemeinde St. Bartholomä zu ernennen. Besondere Verdienste hatte er sich erworben, indem er die alte Pfarrkirche von St. Bartholomä rettete. Nach der Einweihung der neugotischen Kirche im Jahre 1867 hatte das alte Gotteshaus seine Funktion verloren und war fast ein Jahrhundert mehr oder minder dem Verfall preisgegeben.

Hanns Koren nahm sich des im 13. Jahrhundert errichteten Bauwerks an und am 20. November 1976 – genau an seinem 70. Geburtstag – fand die feierliche Wiedereröffnung statt. Heute ist die Alte Kirche das eigentliche Wahrzeichen von St. Bartholomä, dient als Aufbahrungsstätte und wird vermehrt auch für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt. Vor der Kirche steht eine Bronzebüste unseres unvergessenen Ehrenbürgers. In ihrer Glockenstube beherbergt die alte Kirche das Hanns-Koren-Museum mit vielen Erinnerungen an diesen großen Steirer. Auch der legendäre Wetterfleck, sein unverkennbarer breitkrempiger Hut, Korens Wanderstock und seine geliebte Pfeife sind hier ausgestellt. Anlässlich des 100. Geburtstags von Hanns Koren wird das Museum heuer erweitert.

Hanns Koren wurde auf eigenen Wunsch in seiner Wahlheimat St. Bartholomä beerdigt. Noch heute verweilen immer wieder Menschen dankbar betend an seiner letzten Ruhestätte.

Die wichtigsten Termine:
Samstag, 13. Mai 2006, 19.00 Uhr – Pfarrkirche St. Bartholomä
Gedenkkonzert veranstaltet vom Musikverein St. Bartholomä
und vom Klangbogen St. Bartholomä


Freitag, 26. Mai 2006, abends – Alte Kirche
Konzert – Flötenquartett (Sandra Koppensteiner)


Mittwoch, 31. Mai 2006, 19.00 – Alte Kirche
Eröffnung promonica-west (Harmonikafestival)


Sonntag, 18. Juni 2006, 14.00 Uhr – Reiteregg
Eröffnung des Wunder-Wanderweges in Reiteregg
(Ein Wanderweg mit Stationen von heimischen Künstlern gestaltet)


Samstag, 1. Juli 2006, 13.30 Uhr – Volksschule St. Bartholomä
Schulschlussfest – Thema: Hanns Koren („Altes Bewahren – Wege für Neues bereiten“)
Kinder der 3. Klasse der VS St. Bartholomä auf den Spuren von Hanns Koren


Samstag, 5. August 2006, 19.30 – Alte Kirche
Konzert im Rahmen des Steirisches Kammermusikfestivals


Freitag, 15. September 2006, 19.30 Uhr – Pfarrkirche
Konzert des Don Kosaken Chors


Samstag, 7. Oktober 2006, abends, Alte Kirche
Eröffnung des erweiterten Koren-Museums, Festveranstaltung der Gemeinde
St. Bartholomä anlässlich der 100-Jahr-Feier


Mitte November 2006, abends, Alte Kirche
Uraufführung des ORF-Dokumentation „100 Jahre Hanns Koren“ von Peter Wolf




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