Hans Koren Gedenkjahr 2006


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Ein Heimspiel zur Auszeit
Internationales Jazzfestival GrazJazz 06

Eine Brücke von einem steirischen Volkskundewissenschafter zum Avantgardejazz zu schlagen, scheint nur auf schwachen Pfeilern möglich. Wenn man nun weiß, daß hinter Stübing und Trigon, dem steirischen Freilichtmuseum und der einst so bahnbrechenden, mittlerweile verwichenen Dreiländerbiennale für bildende Kunst, derselbe Name steht, kommt man dem großen Gedanken näher. Der Steirerhut war für Hanns Koren nicht der Deckel der Kulturpolitik, sondern die Stube der Erkenntnis, daß in der Kultur alles mit allem zu tun haben wird.





Die nachhaltigste Verbindung von Hanns Koren zur zeitgenössischen Musik führt über den von ihm im Jahr 1968 initiierten steirischen herbst. Vor allem in den Jahren seiner einnehmenden Aufbruchsstimmung, später aber auch immer wieder durch verschiedene Schwerpunkte, hatte der Jazz als der Sound des 20. Jahrhunderts seinen Platz im Avantgardefestival.
Die Avantgarde ist Geschichte und der steirische herbst ein institutionalisierter Kulturmonat.
Aber daß der Jazz, insbesondere der zeitgenössische, hierzulande auch ins Dämmerbewusstsein einer breiteren Kulturszene gelangte, ist unter anderem ein Element der kulturpolitischen Initialzündung dieser Jahre.
Und daß die Jazzstadt Graz das traditionell kritischste Publikum Österreichs hat, mag zwar so manchem Veranstalter nicht immer gelegen kommen, fordert uns aber gleichsam immer wieder neu heraus.
Das Festival „GrazJazz“ hat sich von Anfang an dieser immer schwieriger werdenden Herausforderung gestellt.
Das Hanns Koren Bedenkjahr gab nun den Anstoß dazu, im Sinne der weitsichtigen Kulturpolitik eines bodenständigen Kulturreferenten die Reflexion der Weltoffenheit mit der Innovation im Lande zum Thema zu erheben. Jazz als ehemaliges amerikanisches Exportkulturgut längst zur weltoffensten und urbansten Musik freigesetzt, hat eine eigene Dimension im Musikland Österreich erlangt, die weit über ihren proportionalen Verhältniswert hinaus Bedeutung hat.
Und zu einem synergetischen kreativen Selbstbewusstsein geführt hat.


Christian Muthspiel (Foto: Rainer Rygalyk)
Christian Muthspiel (Foto: Rainer Rygalyk)

Programm

24.04. Gansch`n Roses Bigband
Phön

27.04. Heginger- Breinschmidt
Chr. Muthspiel Trio: Tribute to Werner Pirchner

28.04. Radio String Quartett
Lorenz RAAB & XY-Band

29.04. W. Muthspiel & Pichler Brüder
Harry Sokal Trio


plus niteline im p.p.c

u.a. mit Raphael Meinhart, Cafe Drexler, Werner Puntigam,Christof Dienz, die beweglichen teile, etc.





Presse



der grazer + der steirer
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korso kultur
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spark7 magazin
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kleine zeitung  23.März 2006
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Ein Jubiläum zum Heimspiel
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vecer
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Kronenzeitung Kultur
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Der Standard
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Kleine Zeitung  30.April 2006
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Kleine Zeitung  26. April 2006
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Kronenzeitung Kultur  29.April 2006
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Kronenzeitung Kultur  30.April 2006
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Kleine Zeitung  2.Mail 2006
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